Donnerstag, 9. Juli 2009

Die Wirkung des Images

Image ist ein Bild von jemandem oder etwas über jemanden oder etwas.
Am Beispiel Michael Jackson will ich hier kurz zeigen, wie ein Image im guten und schlechten wirken kann.

- King of Pop: Michael Jackson war der King of Pop. Er hat, seit er klein war, tolle Lieder gesungen und war ein großartiger Tänzer und Showman.
Die positiven Aspekte hängen alle mit seiner Begabung und seinem Können zusammen.

- "Schönheitsoperationen", black or white?, Kindesmissbrauch, Masken, Handschuhe, Alien, Monster, Freak usw.
Alle negativen Aspekte seines Images sind mit Äußerlichkeiten in Verbindung zu bringen.

Weshalb ich nie ein Fan von Michael Jackson war, hing einfach damit zusammen, dass man nie wusste wer er war. Es gab immer nur Gerüchte, Auftritte hinter Masken, Kinder "ohne Mütter" etc.
Die fehlende Persönlichkeit Jacksons, man kann auch Gesichtslosigkeit sagen, führte nicht dazu, dass er glaubwürdig oder vertrauenerweckend wirkte, sondern genau zum Gegenteil.
Dieses Image machte ihn sein Leben lang angreifbar und er wurde angegriffen.

Trotzdem bewundern Millionen Michael Jackson. Warum?
Ich kann nur spekulieren...aber die leere Hülle Jackson und das maskierte Gesicht sind wohl, wie bei Andy Warhol vielleicht, die perfekte Projektionsfläche oder ein Spiegel. Schon interessant, was dieser Spiegel dann zeigt...ein zerstörtes Gesicht, unpersönlich, tot, versteckt hinter einer Maske.


Marketing Tipp: Wer über Image nachdenkt, sollte das Image, welches er präsentieren will, an seiner Persönlichkeit ausrichten. Denn ein vollkommen erfundenes, aufgesetztes oder künstliches Image macht angreifbar. Ein Image, dass auf der eigenen Persönlichkeit aufbaut, hat die Basis, das Fundament der Persönlichkeit.
DENN: Das Außen (Welt, Kunden) nimmt als erstes nur das Image wahr.

ES IST ZEIT PERSÖNLICH ZU WERDEN.



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